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VMware Workspace ONE Alternative: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für einen MDM-Wechsel ist

  • vor 1 Tag
  • 5 Min. Lesezeit

Kaum eine MDM-Plattform hat in den letzten Jahren so viel Bewegung erlebt wie VMware Workspace ONE: erst die Übernahme von VMware durch Broadcom, dann der Verkauf der gesamten End-User-Computing-Sparte an den Finanzinvestor KKR und schließlich der Neustart unter dem Namen Omnissa. Für IT-Verantwortliche, die auf Workspace ONE gesetzt haben, wirft das berechtigte Fragen auf: Wie geht es mit Lizenzen, Preisen, Support und Produkt-Roadmap weiter? Kein Wunder, dass viele Unternehmen derzeit aktiv nach einer Workspace ONE Alternative suchen.


In diesem Artikel fassen wir zusammen, was passiert ist, welche Kriterien bei der Auswahl einer Alternative wirklich zählen – und warum ein Wechsel oft einfacher ist, als viele befürchten.


Was ist mit VMware Workspace ONE passiert?


Die Kurzfassung der Ereignisse:

Ende 2023 schloss Broadcom die milliardenschwere Übernahme von VMware ab. Schon wenige Monate später wurde klar, dass das End-User-Computing-Geschäft – und damit Workspace ONE – nicht zur Broadcom-Strategie passt: Die Sparte wurde für rund 3,8 Milliarden US-Dollar an die Private-Equity-Gesellschaft KKR verkauft und firmiert seither als eigenständiges Unternehmen unter dem Namen Omnissa.


Für Bestandskunden brachte diese Phase spürbare Turbulenzen mit sich: die Migration von Support-Portalen und Lizenzverwaltung, geänderte Vertriebsstrukturen, die konsequente Umstellung auf Subscription-Modelle und Unsicherheit darüber, wie sich Preise und Produktfokus unter dem neuen Eigentümer entwickeln. Vieles davon hat sich mittlerweile eingespielt – doch die Grundsatzfrage bleibt: Wie viel Planungssicherheit bietet eine Plattform, deren Eigentümer, Name und Geschäftsmodell sich innerhalb kurzer Zeit mehrfach geändert haben?


Warum Unternehmen jetzt eine Workspace ONE Alternative prüfen


Aus unseren Gesprächen mit IT-Leitern und CIOs kristallisieren sich fünf wiederkehrende Gründe heraus:


1. Planungsunsicherheit. Private-Equity-Eigentümerschaft bedeutet häufig: Fokus auf Rendite, mögliche Portfoliobereinigungen, ungewisse langfristige Roadmap. Wer seine Geräteflotte auf fünf bis zehn Jahre plant, will einen Anbieter mit stabiler Perspektive.


2. Preisentwicklung und Lizenzmodelle. Die Umstellung auf Subscription-only und neue Lizenzmetriken (pro User, pro Gerät, Concurrent) macht Kostenvergleiche schwierig – und bei Vertragsverlängerungen erleben viele Kunden deutliche Preissprünge. Wer keine Preisstabilität zugesichert bekommt, kalkuliert im Blindflug.


3. Komplexität. Workspace ONE ist eine mächtige Plattform – aber diese Mächtigkeit hat ihren Preis: aufwendige Einrichtung, hoher Administrationsaufwand und Funktionsumfang, den viele Unternehmen nie ausschöpfen. Gerade Mittelständler zahlen oft für Enterprise-Komplexität, die sie nicht brauchen.


4. Support-Erfahrung. Durch die mehrfachen Übergänge (VMware → Broadcom → Omnissa) haben sich Support-Wege, Ansprechpartner und Portale wiederholt geändert. Wer im Störfall schnelle, persönliche Hilfe braucht, wünscht sich kürzere Wege.


5. Datensouveränität. Workspace ONE wird primär als SaaS aus internationalen Cloud-Regionen betrieben. Für Unternehmen mit strengen Anforderungen an DSGVO, NIS2 oder Datenhaltung in Österreich bzw. der EU ist das zunehmend ein Ausschlusskriterium.


Checkliste: Was eine gute Workspace ONE Alternative leisten muss

Bevor Sie Anbieter vergleichen, lohnt ein Blick auf die eigenen Anforderungen. Diese Kriterien sollten Sie prüfen:


Plattformabdeckung: Deckt die Alternative alle Ihre Betriebssysteme ab – nicht nur iOS und Android, sondern auch Windows, macOS, Linux, Wear OS und Spezialgeräte wie Rugged Devices, Scanner oder IoT-Endpunkte? Gerade die breite Plattformunterstützung war oft der Grund für Workspace ONE – die Alternative darf hier nicht schwächer sein.


Funktionsumfang für den Alltag: Zero-Touch Enrollment, Kiosk-Modus, Remote Control mit Bildschirmzugriff, App- und Patch-Management, Compliance-Reporting, Geofencing. Entscheidend ist nicht die längste Feature-Liste, sondern ob die Funktionen, die Sie täglich nutzen, einfach und zuverlässig funktionieren.


Betriebsmodell und Datenhaltung: Private Cloud, On-Premise oder Public SaaS? Wo liegen die Daten physisch? Gibt es Abhängigkeiten von Hyperscalern wie AWS oder Azure? Für NIS2-relevante Unternehmen und öffentliche Auftraggeber sind das keine Detailfragen mehr.


Preistransparenz und -stabilität: Ein nachvollziehbares Preismodell pro Gerät, ohne versteckte Add-on-Kosten für Basisfunktionen wie Remote Support – und idealerweise mit mehrjähriger Preisgarantie.


Migrationsaufwand: Wie aufwendig ist der Umstieg? Unterstützt der Anbieter die Migration aktiv? Gibt es Erfahrung mit Umstellungen von Workspace ONE?


Support-Qualität: Erreichen Sie im Ernstfall echte Spezialisten – in Ihrer Sprache, in Ihrer Zeitzone, ohne Ticket-Odyssee?



mCloud Enterprise MDM als Workspace ONE Alternative


VMware Workspace ONE Alternative:

mCloud Enterprise MDM positioniert sich genau dort, wo Workspace-ONE-Kunden heute die größten Schmerzpunkte haben. Der direkte Vergleich:

Kriterium

VMware Workspace ONE (Omnissa)

mCloud Enterprise MDM

Eigentümerstruktur

Private Equity (KKR), mehrere Eigentümerwechsel seit 2023

mCloud by Barcotec – eigentümergeführt, seit Jahrzehnten am österreichischen Markt

Plattformen

iOS, Android, Windows, macOS, Chrome OS

Android, iOS, Windows, macOS, Linux, Wear OS, VR, IoT, Windows CE/Embedded

Rugged & Spezialgeräte

Unterstützt

Kernkompetenz: Rugged Devices, Scanner, Wearables, Maschinen und Steuerungen

Betriebsmodell

Primär SaaS aus internationalen Cloud-Regionen

Private Cloud mit Hosting in Österreich oder On-Premise – ohne AWS/Azure

Compliance

DSGVO-Maßnahmen, internationale Zertifizierungen

DSGVO-konform, NIS2-geprüft, Datenhaltung in Österreich

Preismodell

Subscription, mehrere Lizenzmetriken, Preisentwicklung ungewiss

Einfaches Abo-Modell pro Gerät, Preisstabilität für 1–4 Jahre vereinbar

Remote Support

Je nach Edition/Add-on

Remote Control mit Echtzeit-Bildschirmzugriff inklusive

Komplexität

Enterprise-Plattform mit steiler Lernkurve

Schneller Einstieg über browserbasierte Konsole, ohne eigenen Admin-Client

Support

Internationaler Support, mehrfach umgestellte Strukturen

Enterprise-Support durch eigene Spezialisten, deutschsprachig

Das Ergebnis in einem Satz: mCloud bietet die Plattformbreite, wegen der Unternehmen einst zu Workspace ONE gegriffen haben – kombiniert mit der Preisstabilität, Datensouveränität und Support-Nähe, die dort heute fehlen.


So gelingt die Migration von Workspace ONE zu mCloud


Die Sorge vor dem Migrationsaufwand hält viele Unternehmen länger bei ihrem bisherigen Anbieter, als gut für sie ist. In der Praxis läuft ein Umstieg strukturiert in fünf Schritten ab:


Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Welche Geräte, Plattformen, Apps, Profile und Richtlinien sind aktuell in Workspace ONE konfiguriert? Diese Inventur ist zugleich eine gute Gelegenheit, Altlasten auszumisten.


Schritt 2 – Zielarchitektur definieren: Private Cloud oder On-Premise? Welche Gruppen, Rollen und Richtlinien werden übernommen, welche neu strukturiert?


Schritt 3 – Pilotphase: Eine repräsentative Gerätegruppe (z. B. ein Standort oder eine Abteilung) wird auf mCloud umgestellt und im Echtbetrieb getestet.


Schritt 4 – Rollout in Wellen: Die restliche Flotte wird gestaffelt migriert. Die Geräte melden sich nach der Remote-Einrichtung automatisch in mCloud an.


Schritt 5 – Parallelbetrieb beenden: Nach erfolgreicher Migration wird die alte Umgebung abgeschaltet – und damit auch die laufenden Lizenzkosten.

Wichtig: Der beste Zeitpunkt für die Planung ist 6 bis 12 Monate vor Ablauf Ihres aktuellen Workspace-ONE-Vertrags. Wer erst bei der Verlängerungsofferte reagiert, verhandelt unter Zeitdruck.


Unsicherheit ist keine Strategie

Workspace ONE bleibt eine funktionsstarke Plattform – aber die Eigentümerwechsel, Lizenzumstellungen und die ungewisse langfristige Ausrichtung haben das Vertrauen vieler Kunden strapaziert. Wer jetzt Alternativen prüft, verhandelt aus einer Position der Stärke: mit Zeit, mit Vergleichsangeboten und mit einem klaren Bild der eigenen Anforderungen.

mCloud Enterprise MDM bietet Workspace-ONE-Kunden einen Umstieg ohne Kompromisse bei der Plattformbreite – dafür mit Hosting in Österreich, kalkulierbaren Preisen und Support von echten Spezialisten.


Sie möchten wissen, wie ein Umstieg für Ihre Umgebung konkret aussehen würde? 

Fordern Sie eine unverbindliche Demo an oder testen Sie mCloud kostenlos: info@mcloud-mdm.at


Tipp: Einen Überblick über den gesamten Markt bietet unser großer MDM Software Vergleich mit 14 Lösungen.


FAQ – Häufige Fragen zur Workspace ONE Alternative


Was ist aus VMware Workspace ONE geworden?

Nach der Übernahme von VMware durch Broadcom wurde die End-User-Computing-Sparte inklusive Workspace ONE an den Investor KKR verkauft und firmiert seither als eigenständiges Unternehmen Omnissa. Das Produkt existiert weiter, Eigentümer, Vertrieb und Lizenzmodelle haben sich jedoch mehrfach geändert.


Muss ich Workspace ONE sofort verlassen?

Nein. Aber der richtige Zeitpunkt für einen Anbietervergleich ist vor der nächsten Vertragsverlängerung – nicht danach. So verhandeln Sie ohne Zeitdruck und mit realen Alternativen in der Hand.


Wie lange dauert eine Migration zu mCloud?

Das hängt von Flottengröße und Komplexität ab. Kleinere Umgebungen sind oft in wenigen Wochen migriert; große, gestaffelte Rollouts laufen typischerweise über zwei bis vier Monate im Wellenmodell – ohne Betriebsunterbrechung.


Unterstützt mCloud dieselben Plattformen wie Workspace ONE?

Ja, und darüber hinaus: Neben Android, iOS, Windows und macOS verwaltet mCloud auch Linux, Wear OS, VR-Geräte, IoT-Endpunkte sowie Legacy-Systeme wie Windows CE – besonders relevant für Industrie und Logistik.


Wo werden meine Daten bei mCloud gehostet?

In Österreich – DSGVO-konform und NIS2-geprüft, als Managed Service in der Private Cloud mit persönlichem Enterprise-Support. Eine Anbindung an Hyperscaler wie AWS oder Azure ist nicht erforderlich.



mCloud Enterprise MDM UEM

mCloud UEM MDM


mCloud UEM unterstützt Fertigungsunternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Enterprise-MDM-Strategien für IoT/Edge-Devices, Sensoren, Gateways und Steuerungen.



 
 

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